KommKom Projektteam

Plattform Gesundheitsregion Münsterland – Kommunale Versorgungskompetenz stärken (KommKom)

Münsterland, 13.02.2020

Neue Perspektiven für eine verbesserte kommunale Gesundheitsversorgung

Zur Stärkung kommunaler Versorgungskompetenzen wurde am 1. Januar 2020 das Projekt „Plattform Gesundheitsregion Münsterland – Kommunale Versorgungskompetenz stärken (KommKom)“ ins Leben gerufen. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren, erstreckt sich auf fünf Modell-Kommunen und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Lösungen aus der Region für die Region

Ziel des Projektes ist es, neue Lösungsansätze für das Fachkräfteproblem aufzuzeigen und kommunale Versorgungskompetenzen zu stärken. Dies soll durch den Aufbau einer interaktiven Plattform „Gesundheitsregion Münsterland“ erfolgen, die Kommunikationsstrukturen schafft und konkrete Handlungsempfehlungen sowie Marketinginstrumenten bereitstellt, die in den Modellkommunen mitentwickelt werden. Dabei versteht sich das Projekt als ergänzender Baustein zu den Angeboten der Kassenärztlichen Vereinigung und richtet sich an Kommunen, kreisfreie Städte und die dort ansässigen Leistungserbringer und Firmen.

Gebündelte Kompetenzen aus Wissenschaft und Wirtschaft

Das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V. ist Leadpartner in diesem Projekt. Zentrale Umsetzungspartner sind die Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rheine mbH (EWG) und die Fachhochschule Münster. In der ersten Phase des Projekts werden Bedarfsplanungsdaten als Basis für die Entwicklung von Handlungsempfehlungen systematisch aufbereitet. Daran anknüpfend erfolgt die Hervorhebung, (Weiter-)Entwicklung und Optimierung von zielgruppenspezifischen und situationsabhängigen Unterstützungsangeboten mit einer Fokussierung auf Infrastruktur und telemedizinische Lösungsansätze in lokalen Versorgungsnetzwerken. Dies findet in Workshops statt, die zur Sensibilisierung und Aktivierung von kommunalen Akteuren, regionalen Stakeholdern aus der Wirtschaft, der Gesundheitsversorgung und aus der Bürgerschaft dienen. Parallel wird eine  interaktive Plattform „Gesundheitsregion Münsterland“ entwickelt mit kreativen, neuen Ansätzen und konkreten Marketinginstrumenten, um Gesundheits- und Pflegeberufe attraktiver zu machen und Auszubildende sowie Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Neben dieser Marektingtoolbox umfasst die Plattform die entwickelten Handlungsempfehlungen und geschaffenen Kommunikationsstrukturen.

Bild: Martin Großmann: v.l.n.r.: Claudia Pomplun, Tobias Becker, Ramona Riemann, Prof. Rüdiger Ostermann, Anne Muldbücker, Monique Bruns, Nicola Grade